Wissenswertes über Bernstein
Vorkommen, Genese, Mineralklasse...
Der Bernstein ist ein fossiles Harz von Nadelbäumen, welches im Laufe von 50 Millionen Jahren versteinerte. Seine Farbe ist hellgelb bis dunkelgelb, braunorange, undurchsichtig bis durchsichtig. Chemische Zusammensetzung: 75%C, 10% H, 15% O+S Einschlüsse von Insekten und Blättern verleihen dem Bernstein sein charakteristisches Aussehen. Die Härte des Bernsteins liegt bei ca 2,5. Fundstellen sind: Litauen, Ostpreussen, Polen, Deutschland, Bitterfeld und die Domenikanische Republik. Die Griechen nannten den Bernstein den Elektrostein, da er sich auflädt wenn man ihn mit einem Tuch reibt. Er wirkt dann wie ein Magnet. Die arabischen Völker benutzten den Bernstein als Amulett. Der Name des Bernstein stammt aus dem Niederdeutschen, bernen, was soviel wie "brennen" heisst, denn Bernstein lässt sich mit einem Streichholz entzünden. Die Menschen sammelten über 3000 Jahre lang Erfahrungen über den Bernstein. Er gehört zu den begehrtesten Heilsteinen. Auf der Haut getragen lindert er nahezu alle Hautkrankheiten und Allergien. Hierunter fallen vor allem Ekzeme, Pickel, Pusteln, Warzen, Flechten und Schuppenbildung. Des weiteren lindert er Heuschnupfen, Pollenallergien und Entzündungen im Mund und Rachenraum. Nahe am Hals getragen lindert Bernstein Muskel - und Knochenerkrankungen, wie z. B. Arthritis, Rheuma, Gicht, Arthrose, starke Rückenschmerzen und heilt Entzündungen der Gelenke, Sehnen und Nerven.
Gesundheitstipp:
Es empfiehlt sich, ca. eine Handvoll Bernsteine in ein Glas zu geben, und dieses mit klarem Wasser aufzufüllen. Dieses Elexier über Nacht ziehen lassen, dann Morgens auf nüchternen Magen trinken.
Verwendung:
Als Kette oder Anhänger getragen bewahrt er vor starken Grippeanfällen. Der Bernstein aktiviert den Stoffwechsel und harmonisiert das Zusammenwirken von Leber, Dünndarm, Galle und Magen. Magenpförtnerkrämpfe und stechende Bauchschmerzen, welche durch Entzündungen im Zwölffingerdarm verursacht werden, können ebenfalls durch Bernsteinwasser oder Bernsteintee gelindert und geheilt werden. Darüber hinaus aktiviert der Berstein die Funktion der Schilddrüse. Bernstein zählt zu den ältesten und beliebtesten Edel-, Schmuck- und Heil- Steinen.
Fälschungen:
Leider gibt es mehr Fälschungen als Naturbernsteine. Er wird oft "geklärt" d.h. er wird gekocht um Trübungen zu beseitigen . Oder "geblitzt", d.h. er wird erhitzt um so die Gasbläschen zum platzen zu bringen. So entstehen Sprenghöfe, Flakes und Flitterchen. Um die Farbe zu verändern, werden Kunstoffüberzüge oder Folien aufgebracht. Imitationen existieren aus Kopal, in Kunstoff eingeschmolzenen Bernstein, Kunstharzen oder Glas. Ausser beim Glas geben nur gemmologische Untersuchungen Sicherheit.
Heilwirkung auf die Psyche:
Bernstein fördert ein sonniges, sorgenloses Leben, ein unbedarft-fröhliches "in den Tag hineinleben". Bernstein macht flexibel und regt die Kreativität an. So wie Harz der Wundverband bei Bäumen ist, fördert er auch unsere Heilung. Er hilft bei Ratlosigkeit und Depressionen.
Sternzeichen:
Zwillinge 21. Mai bis 21. Juni
Chakra:
Der Bernstein dient vor allem der Öffnung des Solarplexus bzw. des Sonnengeflechts mit Tendenz zur Milz und zum Wurzelchakra. Bei der Therapie empfiehlt sich den Weg in das Innere mit einem klaren Bergkristall freizumachen.
Pflege des Bernsteins:
Der Bernstein sollte oft unter fliessendem warmem Wasser entladen werden. Bernsteinketten über Nacht in eine trockene Schale mit einer Bergkristallgruppe legen.
Text und Bilder stammen aus folgenden Büchern:
Lexikon der Heilsteine von M. Gienger
Das Lexikon der Heilsteine/Methusale