Dufttipps
Stellen sie sich ein paar Sekunden die Welt ohne Düfte vor. Ohne den Geruch von Blumen, Gräsern, Kräutern, gutem Essen, frischer Wäsche, dem Partner oder Parfüms. Irgendwie fad, oder ?
Trotzdem ist unser Geruchssinn das Stiefkind unter unseren Sinnen. Dabei übernimmt er lebenswichtige Funktionen. Er sagt uns, ob etwas geniessbar ist oder nicht. Warnt uns vor giftigen Dingen und lässt uns Gefahr förmlich wittern.
Zudem beeinflussen Düfte unsere Stimmung. Sie rufen in uns angenehme und unangenehme Gefühle hervor. Sie rufen in uns spontane Erinnerungen wach und wir fühlen uns an Orten wohl oder unwohl. Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, der unmittelbar mit unserem limbischen System im Gehirn verbunden ist, das auch unsere Gefühlswelt bestimmt. So ist es auch ganz logisch, dass wir mit bestimmten Aromen unsere Empfindungen bewusst beeinflussen können.
Düfte können entspannen, anregen, Ängste abbauen, Konzentration fördern, munter und fröhlich machen. und sie können weit mehr als das. Die Aromatherapie kann Krankheiten heilen und Selbstheilungskräfte aktivieren.
Uraltes Wissen
Schon im Altertum wurde wohlriechender Rauch verschiedener Pflanzen nicht nur den Göttern zum Dank gespendet, sondern sollte auch Menschen beschützen, Kranke heilen und die Gesundheit stärken. Düfte in Form von destillierten Pflanzenölen, so genannten ätherischen Ölen waren über Jahrtausende Bestandteil der Naturheilkunde und gerieten erst mit Beginn der modernen Medizin in Vergessenheit.Ihre Wiederentdeckung begann mit einer Explosion. der Franzose Maurice Gattefossé zog sich beim Experimentieren im familieneigenen Unternehmen schwere Verbrennungen an der Hand zu. Er tauchte seine Hand spontan in ein in der Nähe stehendes Lavendelöl ein. Die Wunde heilte extrem schnell, ohne sich zu entzünden und hinterliess keine Narben. Die Neugier des Chemikers war geweckt, und er untersuchte die Wirkung von ätherischen Ölen. Von ihm stammt der 1928 erstmals verwendete Begriff "Aromatherapie".
Schnuppern sie sich gesund
Der Osmologe Paolo Rovesi (1902 - 1983) verwendete Öle als reine Duftstoffe und bemerkte hierbei eine starke Stimmungsverbesserung bei Depressionen durch Bergamotte und allen zitrusartigen Ölen.
Diese Düfte helfen bei ...
Allergien: Kamille, Lavendel, Melisse Angst: Benzoe, Bergamotte, Jasmin, Kamille, Neroli Appetitlosigkeit: Kamille, Kardamon, Ysop, Bergamotte Depressionen: Bergamotte, Geranie, Melisse, Rose Ruhelosigkeit: Jasmin, Kamille, Lavendel, Sandelholz, Ylang Ylang Entspannung: Bergamotte, Jasmin, Lavendel, Majoran, Rose, Rosenholz Erkältung: Eukalyptus, Lavendel, Rosmarin, Kiefernnadel Geistige Erschöpfung: Basilikum, Pfefferminze, Rosmarin Konzentration: Lemongras, Orange, Basilikum, Rosmarin Kopfschmerzen: Lavendel, Pfefferminze Kummer: Majoran, Bergamotte, Rosenöl Nervosität: Rosmarin, Jasmin, Kamille, Lavendel, Sandelholz Schlaflosigkeit: Lavendel, Kamille, Neroli
Düfte in unterschiedlicher Form:
Die stärkste Wirkung erhalten sie mit reinen ätherischen Ölen. Verwenden sie bitte keine Düftöle oder Parfümöle, diese haben keine Heilwirkung.
Wenn sie gerne Räuchern, empfehlen wir ihnen die vorgestellten Pflanzen gemörsert zu verräuchern. Schauen sie links in der Naviagtionsleiste, sie finden dort Düfte in vielen Formen.