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Aleister Crowley |
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Aleister Crowley
Das Leben eines modernen Magiers. Obwohl er eine Persönlichkeit außerhalb der Norm und ein Außenseiter unter Außenseitern war, hat Crowley die Schmähungen, mit denen die ''feine'' Gesellschaft ihn überhäufte, nicht verdient. Wir müssen uns dessen
bewusst sein, dass er seinen schlechten Ruf in den frankophonen Ländern vor allem Biographen verdankt, die es mit der Wahrheit nicht genau nahmen und mehr an Skandalgeschichten interessiert waren als an einer sorgfältig recherchierten und ausgewogenen Biographie.
Crowley war zwar Gnostiker und Okkultist, aber nie Satanist. Er war zwar ein bisexueller Don Juan, aber nie der Sittenstrolch, als den man ihn selbstgefällig hinstellte. Seine politischen Ansichten waren zwar reaktionär und monarchistisch, aber er war nie Anhänger der Nazis, wie manche behaupten.
Für die meisten seiner Zeitgenossen war Crowley ein etwas sonderlicher Engländer, mit dem man sich durchaus sehen lassen und den man in gewissem Umfang mit Gurdjieff vergleichen konnte. Künstler wie Marcel Schwob, Schriftsteller wie Fernando Pessoa, Somerset Maugham, Henri Miller, Pierre Benoit und Andre Farrère und Politiker wie Thälmann und Driberg hatten keine Bedenken, sich öffentlich mit ihm zu zeigen.
Obwohl er als Schüler Personen um sich scharte, die ihm mehr oder weniger ähnlich waren - brillante, aber realitätsfremde Intellektuelle, erotomanische Mystiker, Asketen und Amateure künstlicher Paradiese, war seine Lehre tiefgründig und unterscheidet sich sehr von den mittelmäßigen Ideen der ''weisen Lehrer'' und Okkultisten seiner Zeit. Wenn man seine Gedanken mit denen Krishnamurtis oder Madame Blavatskys vergleicht, geben beide zweifellos eine schwache Figur ab.
von Christian Bouchet
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Handbuch zum Crowley Tarot
Praxisbezogene Anleitung zur Interpretation des Crowley Tarot. von Angeles Arrien 439 Seiten
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Das Buch Thoth |
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Das Buch Thoth
Neuauflage! Aleister Crowley und viele andere Gelehrte vermuten die Ursprünge des Tarot im alten Ägypten oder sogar noch weiter zurück im mystischen Atlantis. Crowley führte den Tarot auf die Überlieferung des ägyptischen Gottes Thoth, des Gottes der Magie zurück. Er nannte den Tarot in Anlehnung an diese Überlieferung -DAS BUCH THOTH-. Erstmals tauchte der Tarot in Europa im 15 Jahrhundert in Italien auf. Immer wieder umgeformt, von Kirche und Feudalaristokratie
beeinflusst, entwickelten sich verschiedene Karten-Sets und Interpretationen. Crowley sah es als seine Lebensaufgabe an, den Tarot von dem Ballast der Umformungen und Fehlinterpretationen zu befreien.
Durch Literaturstudium, Meditation und Magie gelang es ihm, das bestgehütetste Geheimnis des 19 Jahrhunderts zu lüften, nämlich die Bedeutung der Tarot-Karten in ihrer Verbindung zur Kabbala. In seinen Forschungen wurde Crowley klar, daß nun die Zeit reif sei, diese Geheimnisse der
Öffentlichkeit in der bestmöglichen Form zu offenbaren.
Eine Fügung des Schicksals führte 1937 Crowley mit der begnadeten Künstlerin Lady Frieda Harris zusammen. Gezielte Meditation und magische Rituale führten ihm Visionen der Tarotkarten vor, die er skizzenhaft zu Papier brachte. Lady Harris benutzte dann diese Skizzen als Vorlagen für die Karten-Gemälde. Veranschlagt waren sechs Monate, benötigt wurden mehrere Jahre. Bis zu acht-mal
mussten die Bilder neu gemalt werden, bis sie Crowley´s Visionen optimal entsprachen. Mit Entstehung des Karten-Sets schrieb Crowley das erklärende Begleitbuch.
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