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So befremdend das Räuchern für
uns westliche Menschen auch sein mag, für die meisten Asiaten und Afrikaner gehört es zum täglichen
Leben. Wer schon in asiatische Länder gereist ist
und dort die selbstverständlichen rituellen Räucherungen erlebt hat, vermisst in unserer materiell orientierten Welt, in der kaum noch Zeit für meditative Versenkung ist, die Atmosphäre, die von solchen Zeremonien ausgeht.
Viele Begeisterte integrieren
zu hause das Räuchern in ihren Tagesablauf. Nicht nur
des angenehmen Duftes wegen, auch weil die Substanzen, die im Räucherwerk enthalten sind, wohltuend auf Körper
und Geist wirken. Räucherwerk reinigt die Atmosphäre
und uns von allem Negativen. Bei der Meditation
erleichtert es das Abschalten vom Alltäglichen und
die Kommunikation mit dem Geistigen und Göttlichen.
Zum Räuchern werden Harze, Hölzer,
Wurzeln, getrocknete Blüten und Kräuter
verwendet. Diese werden dann auf glühender Holzkohle
verbrannt, wodurch sich starker Rauch entwickelt. Es
ist ratsam nach dem Räuchern zu lüften.
Holzkohle wird speziell zu diesem
Zweck als praktische Tabletten hergestellt. Nachdem man die
Kohle angezündet hat, legt man sie in eine
hitzebeständige Schale, die zur Hälfte mit
Sand gefüllt ist. Sobald die Kohle glüht legt man das Räucherwerk auf.
Bei Räucherstäbchen ist die Rauchentwicklung
nicht so gross, sodass man sie auch in
geschlossenen Räumen gut verwenden kann. Die
Stäbchen nicht ausblasen, sondern mit fächernden
Handbewegungen löschen. Man sagt,
dass beim ausblasen die guten
Geister vertrieben werden.
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